Das Trio

Das junge Ensemble „LAFROYG“, bestehend aus der Pianistin Kledia Stefani, dem Cellisten Yan Vaigot und dem Klarinettisten Robert Beck bringt frischen, manchmal gerne auch etwas raueren Wind in den Konzertsaal.

Das Wort Lafroyg ist gälischen Ursprungs und bezeichnet in etwa eine sanfte Mulde in einer weiten Bucht. Dieses naturnahe poetische Bild hat sich das Trio Lafroyg zum Motto seiner Musik gemacht.

Die nicht alltägliche Kombination aus einem Klavier, einem Blas- und einem Streichinstrument inspirierte durch ihre zahllosen Klangfarbenmöglichkeiten und ihre Flexibilität Komponisten aller Epochen zu Werken, in denen sie abseits der gängigen Kammermusikbesetzungen ihrer Experimentierfreude und ihrem musikalischen Wagemut freien Lauf lassen konnten. So entstanden Werke von außergewöhnlicher Klarheit, Ausdruckskraft und Individualität, angefangen mit dem verquer-humorvollen „Gassenhauer“ Trio Ludwig van Beethovens über das melancholischtiefsinnige Trio opus 114 von Johannes Brahms bis hin zu Werken des 20 oder 21 Jahrhunderts, wie dem geheimnisvollen „Nachstück“ des zeitgenössischen Komponisten Jörg Widmann.

Alle Triomitglieder beherrschen ihre Instrumente meisterhaft und spielen seit langem zusammen; das Trio erhielt regelmäßigen Kammermusikunterricht bei den renommierten Professoren Andreas Reiner (Rosamunde Quartett) und Dirk Mommertz (Fauré Quartett) an der Folkwang Hochschule Essen. Es entsteht frei von technischen Begrenzungen ein gemeinsamer Ensembleklang, ohne dass die Individualität der höchst unterschiedlichen Instrumente verloren geht. So steht das Wesentliche im Mittelpunkt: die Musik.